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„Meine Zeit steht in Deinen Händen“,
so spricht der Beter des 31. Psalms. Diese Worte geben eine uralte menschliche Erfahrung wieder; eine Erfahrung, die zu unserem Leben dazugehört. Besonders deutlich wird uns das, wenn wir mit Sterben und Tod konfrontiert werden. Im ersten Augenblick können vielleicht noch gar nicht erfassen, was geschehen ist. So viele verschiedene Gefühle mischen sich und bewegen uns. Gefühle wie Traurigkeit, Angst, Verzweiflung, Nichtbegreifen oder auch Hilflosigkeit. Vielleicht auch ein Gefühl der Überforderung.
Was ist jetzt zu tun? An wen soll ich mich wenden?

Die folgenden Ausführungen sollen eine Hilfe darstellen, die ersten rechtlichen und formalen Schritte zu tun und Ansprechpartner in der eigenen Trauer zu finden, wenn Sie einen Angehörigen verloren haben.

Bei einem Todesfall benachrichtigen Sie bitte zunächst Arzt und Bestatter.
Den Küster für das Beerdigungsläuten erreichen Sie unter 02776 / 8152.

Dann vereinbaren sie bitte möglichst früh mit ihrer Pfarrerin den Termin der Beerdigung und für ein Gespräch (Tel.: 02776 / 911 407). Falls sie die Pfarrerin nicht direkt persönlich erreichen, scheuen sie sich nicht, auf den Anrufbeantworter zu sprechen. So schnell wie möglich- in der Regel im Laufe eines Tages- kann sie sich so bei Ihnen melden. In Urlaubs- und Fortbildungszeiten erfahren sie über den Anrufbeantworter und im Gemeindebrief, wer die Vertretung übernimmt. Es ist immer eine Vertretung geregelt!

Das Gespräch vor der Beerdigung dient dem Andenken des verstorbenen Menschen. Sie haben die Möglichkeit von dem verstorbenen Menschen zu erzählen. Vielleicht gibt es ein Bibelwort, das im Leben dieses Menschen wichtig war und das über dem Trauergottesdienst stehen kann.
Auch 2-3 Lieder können ausgesucht werden. Die Pfarrerin hilft ihnen aber auch gerne dabei.

Zuständige Behörde für den Günteroder Friedhof ist die Gemeinde Bad Endbach. Sie ist zu erreichen unter 02776 / 8010.

Hinterländer Anzeiger, Anzeigenannhame
Oberhessische Presse, Anzeigenannahme